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Ist eine notarielle Beglaubigung zwingend erforderlich?

Nein - Patientenverfügungen sind ohne Notar vollkommen rechtssicher zu erstellen.

Viele Menschen fragen sich 2019, ob bei der Erstellung der Vorsorgedokumente ein Notar oder Rechtsanwalt eingeschaltet werden muss. Wir erklären Ihnen, wieso Sie ohne Notar oder Rechtsanwalt eine wirksame Patientenverfügung erstellen können und in welchen Sonderkonstellationen Sie eine notarielle Beglaubigung benötigen. Profitieren Sie so von unserer Qualität - und sparen Sie mehrere hundert Euro gegenüber einer Notar-Rechnung nach der hohen gesetzlichen Gebührenordnung! 

Wichtige Antworten zur Patientenverfügung ohne Notar direkt lesen

Wieso 2019 eine Patientenverfügung ohne Notar gültig ist

Warum benötigt man für eine Vorsorgevollmacht einen Notar?

Darum ist eine Betreuungsverfügung ohne notarielle Beglaubigung rechtswirksam

Darum ist eine notarielle Beglaubigung der Vorsorgedokumente nicht notwendig

 

Wieso 2019 eine Patientenverfügung ohne Notar gültig ist

Der Gesetzgeber hat sich bei der Verfassung des Gesetzestextes zur Patientenverfügung von dem Gedanken leiten lassen, dass es jedem geschäftsfähigen Bürger möglich sein muss, selbstständig und ohne Notar oder Rechtsanwalt und damit ohne zusätzliche Kosten eine Patientenverfügung zu erstellen. Bei der Erstellung einer Patientenverfügung braucht man daher keine notarielle Beglaubigung. Eine Patientenverfügung ist 2019 ohne Notar gültig.

Es kann lediglich dann sinnvoll sein, die hohen Kosten für eine notarielle Beurkundung in Kauf zu nehmen, wenn Zweifel an der Einsichtsfähigkeit der Person bestehen, die die Patientenverfügung erstellen möchte. Sollen Auseinandersetzungen über die Wirksamkeit des Dokuments in solch einer Ausnahmesituation später vermieden werden, kann dies ohne Notar nur schwer gelingen. Denn der Notar bestätigt durch seine Abfassung des Dokuments die Tauglichkeit der geitigen Fähigkeiten des Betroffenen. Aus diesem Grund kann in einem solchen Fall die Hinzuziehung eines Notars sinnvoll sein. Als anschauliches Beispiel können Personen angeführt werden, die an Demenz leiden und den Kontakt zur Außenwelt zu verlieren drohen. Ist hingegen kein Anzeichen für eine mangelnde Einsichtsfähgikeit gegeben, ist eine Patientenverfügung ohne Notar uneingeschränkt gültig. Damit ist weder eine notarielle Beglaubigung noch Beurkundung erforderlich und es entstehen zudem keine zusätzlichen Kosten durch die Einschaltung eines Notars oder Rechtsanwalts.

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um jedem den Zugang zu einer wirksamen und bezahlbaren Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu ermöglichen.“
Rechtsanwalt Dr. Christian Probst
Gründer von PatientenverfügungPlus
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Vorsorgevollmacht und Notar

Genauso wie eine Patientenverfügung ohne Notar gültig ist, bedarf es bei der Vorsorgevollmacht im Regelfall weder Rechtsanwalt oder Notar. Eine Vorsorgevollmacht wird sofort mit der Unterschrift wirksam und man hat nicht mit zusätzlichen Kosten zu rechnen.

Zusätzliche Kosten entstehen nur in wenigen Sonderällen, in denen es nicht ohne Notar geht. Zum einen benötigen Sie im Falle zweifelhafter Geschäftsfähigkeit die notarielle Beurkundung. Ein weiterer Fall, in dem ohne Notar die Vorsorgevollmacht keine Rechtskraft erlangt und deshalb durch die notarielle Beglaubigung zusätzliche Kosten entstehen, liegt bei der Bevollmächtigung des Vertreters für bestimmte Befugnisse, für die das Gesetz eine bestimmte Form vorschreibt. Diese Fälle sind jedoch als Ausnahmen anzusehen. Zu diesen Sonderbefugnissen, für die eine notarielle Beglaubigung Voraussetzung ist, zählt unter anderem die Bevollmächtigung des Vollmachtnehmers für Immobiliengeschäfte. Hierbei ist stets zu fragen, ob es im Krankheitsfall des Betroffenen erforderlich wird, dass eine Immobilie z.B. veräußert werden soll. Meist ist dies bei einem vorhandenen Einfamilienhaus nicht der Fall. Vielmehr soll die Familie dort weiter wohnen können. Sind dagegen mehrere Wohnungen im Eigentum, macht die Bevollmächtigung für Grundstücksangelegenheiten zur Aufrechterhaltung des geschäftlichen Handelns Sinn. Ein weiterer Fall, in denen die Vollmacht ohne notarielle Beurkundung keine Wirkung entfaltet, ist die Bevollmächtigung zur Aufnahme eines Darlehens. Weitere Befugnisse, die der Beglaubigung durch einen Notar bedürfen, stellen die Ausschlagung einer Erbschaft und gesellschaftsrechtliche Angelegenheiten wie die Anmeldung zum Handelsregister dar.

Im Überblick hier nochmal Sonderfälle, bei denen ein Notar mitwirken muss: 

  •  Feststellung der Geschäftsfähigkeit 
  •  Immobiliengeschäfte 
  •  Aufnahme eines Darlehens zu Lasten des Vollmachtgebers (z.B. einer dementen Person)
  •  Anmeldungen zum Handelsregister

Hierdurch wird deutlich, dass die Einschaltung eines Notars im Normalfall nicht erforderlich ist.

Die Kosten für die notarielle Arbeit richten sich nach dem Vermögen des Betroffenen. Bei durchschnittlichem Vermögen muss mit Kosten in Höhe von ca. 500 Euro für eine Person gerechnet werden. Bei Paaren erhöht sich diese Gebühr entsprechend. Kosten von um die 1.500 Euro sind hierbei keine Seltenheit, insbesondere bei Besitz von Eigewntumswohnungen oder Häusern und Grundstücken.

Wir von PatientenverfügungPlus helfen Ihnen, signifikant Kosten zu sparen. Sie erwerben lediglich die anwaltlich und ärztlich entwickelten Dokumente online. Die notarielle Beglaubigung in den oben beschriebenen Sonderfällen kann vom Notar preiswert auf den Dokumenten von PatientenverfügungPlus vorgenommen werden. Die Beglaubigung richtet sich grundsätzlich nach dem Vermögen des Betroffenen, bewegt sich jedoch im fixen Kostenrahmen von 10-120 Euro. Mit unseren Dokumenten sparen Sie daher Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro im Vergleich zur Beauftragung eines Notars mit der Erstellung Ihrer Dokumente.

 

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Betreuungsverfügung ebenfalls ohne notarielle Beglaubigung rechtswirksam

Auch die Betreuungsverfügung ist ein Dokument, welches ohne Notar gültig ist. Der Gesetzgeber sieht die Einschaltung eines Notars oder Rechtsanwalts grundsätzlich nicht vor. Daher erübrigt sich auch hier der Gang zu einem Notar oder Anwalt mit den damit verbundenen zusätzlichen Kosten. Die eigenhändige handschriftliche Unterschrift reicht für ein gültiges Dokument vollkommen aus.

Notarielle Beglaubigung der Vorsorgedokumente nicht notwendig

Damit lässt sich abschließend festhalten: grundsätzlich ist eine notarielle Beglaubigung in der rechtlichen Vorsorge nicht erforderlich. Nur in wenigen Ausnahmefällen (zweifelhafte Geschäftsfähigkeit, bestimmte Sonderbefugnisse) ist ist dies unumgänglich. In der Regel sind daher Ihre Dokumente bereits mit Ihrer Unterschrift vollkommen rechtswirksam. Un das ganz ohne Notar oder Anwalt und ohne zusätzliche Kosten. Sollten Sie sich entscheiden eine notarielle Beglaubigung vorzunehmen, so kann dies auf unseren Dokumenten erfolgen, und die Kosten hierfür sind um hunderte Euro geringer als beim Notar oder Rechtswalt. Zudem ist es oft nicht der Fall, dass ein Notar sowohl über juristisches als auch medizinisches Fachwissen im Bereich der Vorsorge verfügt, um Dokumente in ähnlicher Qualität wie den unseren zu erstellen. Die Dokumente von PatientenverfügungPlus sind anwaltlich und ärztlich entwickelt, damit sie auch im Ernstfall wirksam sind. Als Anwalt und Notarzt haben wir langjährige Fachkompetenz in dem Thema sowie Expertenwissen und werden von dem unabhängigen Verbraucherschutzmagazin „Finanztip“ empfohlen.

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